Mannheimer Kasernen

Mannheim ist seit seit Gründung vor 400 Jahren Garnisonsstadt. Als Festung gegründet beherbergte die Stadt immer Militäreinheiten. Zuletzt hatten die amerikanischen Streitkräfte in Mannheim eine Fläche von insgesamt 510 Hektar belegt. Diese sollten bis 2015 freigemacht werden. Rund 293 Hektar wurden inzwischen geräumt. Die Rückgabe der Coleman Barracks wurde verschoben, da die US-Streitkräfte nach der Krise in der Ukraine weiter militärischen Bedarf an der Liegenschaft haben.

Der Prozess der Konversion umfasst folgende Areale:

Hammonds Barracks

In Hammonds ist ein hochwertig gestaltetes Wohnquartier geplant. Die BImA wird die Fläche selbst entwickeln und die Grundstücke an private Bauherren und gewerbliche Bauträger vermarkten.

Spinelli Barracks

Die Stadt Mannheim plant, auf Spinelli die Bundesgartenschau 2023 auszurichten. In den Randbereichen des Grünzugs sind Wohnungen und Gewerbeflächen vorgesehen.

Stem Kaserne

Das 3,1 Hektar große Areal liegt direkt an der Autobahn 656 zwischen Mannheim und Heidelberg. Städtebauliche Planungen für eine Nachnutzung wurden noch nicht eingeleitet.

Benjamin-Franklin-Village, Sullivan Barracks, Funari Barracks

Bis 2026 sollen in FRANKLIN Wohnungen für 9.300 Menschen und Raum für etwa 1.000 Arbeitsplätze entstehen.

Taylor Barracks

Auf dem verkehrstechnisch hervorragend angebundenen Areal am Viernheimer Kreuz soll ein anspruchsvoller Gewerbepark mit rund 1.000 Arbeitsplätzen entstehen.

Turley Barracks

Im Oktober 2012 verkaufte die BImA die Turley Barracks an die städtische Projektentwicklungsgesellschaft MWSP.

Coleman Barracks

Die ursprünglich für Februar 2015 vorgesehene Rückgabe der Liegenschaft an die BImA wurde verschoben, da die US-Streitkräfte weiter militärischen Bedarf an der Liegenschaft haben.