NYC Manhattan by night

Vor einigen Jahren hätte man in Manhattan nicht so ungefährdet mit einer großen Kamera herumlaufen können, vor allem nicht nachts. Ich hatte die Gelegenheit einen nächtlichen Fotospaziergang mit Peter Figetakis (https://figgifilms.weebly.com) unternehmen zu können.

Peter ist Fotograf und Filmemacher. Er kam gerade von einem Projekt aus Japan und hat eine spannende Vita. Auf seiner website kann man zahlreiche Promi-Bilder mit ihm sehen. Er hat u.a. mit Richard Avedon, Irving Penn and Robert Frank gearbeitet und einen Schatz an Erfahrung, die er vermitteln konnte.

Es hatte den ganzen Tag geregnet und als es abends wieder trocken war, waren Peter und ich alleine auf der Tour. Peter zeigte mir vier Stunden lang bei heftigem Wind und Eiseskälte seine Stadt (Er ist in Hell’s Kittchen aufgewachsen) und vor lauter Erzählen entstanden nur wenige Bilder. Er hielt nichts von Automatiken (klassische old-school) und somit wurde die Belichtungszeit gezählt. Für jedes Bild „one-Mississippi“, „two Mississippi“ usw., dann ein Breaketing von drei oder vier Aufnahmen und das richtige raussuchen. War für mich mal wieder eine neue (wenn auch alte) Erfahrung.

Ich erfuhr, dass man in den Staaten keine DSGVO kennt und man als Steuerzahler munter auf der Straße fotografieren kann. Wenn jemand nicht aufs Foto möchte ,sagt er dies und daran sollte man sich halten. In allen (auch öffentlichen) Gebäuden und auf Grundstücken darf man kein Stativ verwenden, da dies auf eine professionelle Verwendung der Bilder schließen lässt und man hierfür eine (kostenpflichtige) Akkreditierung benötigt.

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