Fotowalk im Rheinauer Hafen

Nach einer urlaubsbedingten Pause im Mai fand unser Fotospaziergang im Juni wieder mit großer Beteiligung statt. Der Rheinauer Hafen hat vier Hafenbecken und ist eigentlich ziemlich steril, da das häufigste Element der ZAUN ist, wobei Zaun auch für Gitter, Gatter, Mauer, Wall, Barrikade, Sperrung oder Bremsklotz stehen kann. Die nackten, besser gesagt modernen Industrie-Pracht-Bauten sind fast ausschließlich hinter Schloss und Riegel an unendlich langen Straßen zu finden.

Insofern war es mehr eine Spazierfahrt als ein Spaziergang. Wir fuhren mehrere Punkte an. Zuerst das einzige frei zugängliche Hafenbecken vier. Hier kann man auf beiden Seiten (bis zu einem Schild, das man nicht überlesen sollte) entlang laufen. Im Übrigen empfiehlt es sich, beim Mannheimer Hafenamt eine Fotografiergenehmigung (60 € p.a.) zu erstehen, welche Diskussionen, wenn man angehalten wird, extrem erleichtern.

Am Ende des Hafengebietes beginnt ein Landschaftsschutzgebiet. Genau auf der Grenze haben die Ärmeren unserer Gesellschaft in einer kleinen Marina ihre „Bötchen“ ebenfalls hinter einem Zaun anleint (Gesellschaftspolitisch mehr, fotografisch weniger reizvoll).

Nachdem wir noch zum Rhein gefahren sind, klang der Abend im Siedlerheim in der Lüderitzstraße 42 beim „Brotbrechen“ aus. Außerdem hatten wir bei über 30 Grad und Sonnenschein etwas Durst bekommen.

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